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Editorial

Liebe Leser*innen,

dieses Heft widmet sich einer Generation, die vieles bewegt – und dabei selbst oft übersehen wird: den Jugendlichen. Sie setzen sich ein, ob im Sportverein, beim Klimastreik, im Jugendrat oder in Projekten des Kinderschutzbundes. Engagement ist gelebte Demokratie, es schafft Zusammenhalt und öffnet Wege, Verantwortung zu übernehmen. 

Foto: Die Hoffotografen GmbH

Doch: Nicht alle Jugendlichen haben dieselben Chancen, sich einzubringen. Soziale Herkunft, Bildung, Geschlecht, Behinderung oder Diskriminierungserfahrungen wirken oft wie unsichtbare Barrieren. 

Wir zeigen in dieser Ausgabe, wo Jugendliche schon heute Verantwortung übernehmen: Pat*innen, die Grundschulkindern Zeit schenken. Junge Berater*innen am Kinder- und Jugendtelefon, die anderen Jugendlichen zuhören. Jugendräte, die sich gegen Armut und Gewalt und für echten Kinderschutz stark machen. 

Politisch ist klar: Engagement braucht Strukturen – keine Lippenbekenntnisse. Wer will, dass Jugendliche sich beteiligen, muss sie ernst nehmen, zuhören und ihnen Gestaltungsspielräume geben. Dazu gehören kostenfreie Zugänge zu Vereinen und Freiwilligendiensten, diskriminierungsfreie Organisationen, sichere Räume online und offline – und politische Entscheidungen, die jungen Menschen eine Stimme geben. 

Neben unserem Schwerpunktthema widmet sich diese Ausgabe auch einer der dringendsten sozialen Fragen unserer Zeit: dem Wohnen. Der Bundesverband macht deutlich, dass bezahlbarer Wohnraum die Grundlage für Kinderschutz, Teilhabe und Bildung ist – und fordert in einem aktuellen Positionspapier eine soziale Wohnpolitik, die Kinderrechte in den Mittelpunkt stellt. Familien, Careleaver und junge Erwachsene brauchen sichere, bezahlbare und kindgerechte Wohnungen, um ihr Leben selbstbestimmt gestalten zu können.

Wie das ganz konkret aussehen kann, zeigt das Engagement des Kinderschutzbund Kreisverbandes Ostholstein: Geschäftsführerin Kerstin Olschowsky spricht im Interview darüber, warum ihr Verband sich für gemeinwohlorientiertes Wohnen einsetzt und Familien sowie Jugendliche auf ihrem Weg in den eigenen Wohnraum unterstützt. Ein Beispiel dafür, wie lokales Handeln gesellschaftliche Verantwortung sichtbar macht – und wie der Kinderschutzbund aktiv an Lösungen mitarbeitet.

Ihre Sabine Andresen
Präsidentin des Kinderschutzbundes

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Liebe Leser*innen,

dieses Heft widmet sich einer Generation, die vieles bewegt – und dabei selbst oft übersehen wird: den Jugendlichen. Sie setzen sich ein, ob im Sportverein, beim Klimastreik, im Jugendrat oder in Projekten des Kinderschutzbundes. Engagement ist gelebte Demokratie, es schafft Zusammenhalt und öffnet Wege, Verantwortung zu übernehmen. 

Foto: Die Hoffotografen GmbH

Doch: Nicht alle Jugendlichen haben dieselben Chancen, sich einzubringen. Soziale Herkunft, Bildung, Geschlecht, Behinderung oder Diskriminierungserfahrungen wirken oft wie unsichtbare Barrieren. 

Wir zeigen in dieser Ausgabe, wo Jugendliche schon heute Verantwortung übernehmen: Pat*innen, die Grundschulkindern Zeit schenken. Junge Berater*innen am Kinder- und Jugendtelefon, die anderen Jugendlichen zuhören. Jugendräte, die sich gegen Armut und Gewalt und für echten Kinderschutz stark machen. 

Politisch ist klar: Engagement braucht Strukturen – keine Lippenbekenntnisse. Wer will, dass Jugendliche sich beteiligen, muss sie ernst nehmen, zuhören und ihnen Gestaltungsspielräume geben. Dazu gehören kostenfreie Zugänge zu Vereinen und Freiwilligendiensten, diskriminierungsfreie Organisationen, sichere Räume online und offline – und politische Entscheidungen, die jungen Menschen eine Stimme geben. 

Neben unserem Schwerpunktthema widmet sich diese Ausgabe auch einer der dringendsten sozialen Fragen unserer Zeit: dem Wohnen. Der Bundesverband macht deutlich, dass bezahlbarer Wohnraum die Grundlage für Kinderschutz, Teilhabe und Bildung ist – und fordert in einem aktuellen Positionspapier eine soziale Wohnpolitik, die Kinderrechte in den Mittelpunkt stellt. Familien, Careleaver und junge Erwachsene brauchen sichere, bezahlbare und kindgerechte Wohnungen, um ihr Leben selbstbestimmt gestalten zu können.

Wie das ganz konkret aussehen kann, zeigt das Engagement des Kinderschutzbund Kreisverbandes Ostholstein: Geschäftsführerin Kerstin Olschowsky spricht im Interview darüber, warum ihr Verband sich für gemeinwohlorientiertes Wohnen einsetzt und Familien sowie Jugendliche auf ihrem Weg in den eigenen Wohnraum unterstützt. Ein Beispiel dafür, wie lokales Handeln gesellschaftliche Verantwortung sichtbar macht – und wie der Kinderschutzbund aktiv an Lösungen mitarbeitet.

Ihre Sabine Andresen
Präsidentin des Kinderschutzbundes

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