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Foto: smartboy10/iStock

Kinderschutz vor Ort

Kinderschutzbund NRW setzt Zeichen gegen Rechtsextremismus


Der Kinderschutzbund Landesverband NRW hat auf seiner Mitgliederversammlung in Lüdenscheid am 25. April ein deutliches Zeichen gegen den zunehmenden Rechtextremismus in Deutschland gesetzt. Die Delegierten aus den Orts- und Kreisverbänden in NRW verabschiedeten eine Resolution, die Lüdenscheider Erklärung. Darin betont der Verband, dass Kinderschutz, Kinderrechte, Demokratie und Menschenwürde untrennbar zusammengehören. „Rechtsextremismus, Hass und Ausgrenzung haben in einer demokratischen Gesellschaft keinen Platz. Wer Kinder schützt, schützt auch unsere Demokratie“, erklärte die Landesvorsitzende Prof. Dr. Gaby Flößer. Der Kinderschutzbund in NRW verweist darauf, dass extremistische Angriffe auf soziale Institutionen, Familien und zivilgesellschaftliches Engagement eine Gefahr für den gesellschaftlichen Zusammenhalt darstellen. „Umso wichtiger ist es, Kinder und Jugendliche frühzeitig zu beteiligen, Demokratiebildung zu stärken und ihnen sichere Räume für Mitbestimmung zu eröffnen“, ergänzte die Landesgeschäftsführerin Krista Körbes. Der Verband fordert daher mehr verbindliche Beteiligung junger Menschen, eine konsequente Verankerung von Kinderrechten in Bildung und Jugendhilfe sowie eine klare Unterstützung demokratischer Strukturen vor Ort. „Eine starke Demokratie braucht starke Kinderrechte“, so Uwe Hindrichs, Vorsitzender des DKSB Ortsverbandes Lüdenscheid.

kinderschutzbund-nrw.de


Ausgabe 26-2

Schwerpunkt

Enkel und Großeltern

Politik und Praxis

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