Rechte von jungen Geflüchteten in NRW achten
Zum Weltkindertag appellierte der Kinderschutzbund Landesverband NRW gemeinsam mit weiteren Mitgliedsorganisationen der Aktionsgemeinschaft für Rechte und Chancen von jungen Geflüchteten in NRW, Kinder und Jugendliche, die geflohen sind, nicht aus dem Blick zu verlieren. „Schützt junge Menschen, statt sie abzuschieben. Achtet ihre Rechte, statt sie zu ignorieren. Fördert ihre Zukunft, statt sie zu verhindern.“ Mit diesen eindringlichen Worten wendete sich die Aktionsgemeinschaft an die Politik. „Wir bemerken immer öfter, dass junge Menschen, die vor Krieg und Hunger geflohen sind, also schon eine schwierige Zeit hinter sich haben, als Probleme wahrgenommen werden und nicht als Menschen, die sie sind,“ mahnte Jonas Paulukat, Sprecher der Aktionsgemeinschaft. Sie forderte die Landesregierung auf, jedem Kind zwei Monate nach seiner Ankunft einen Platz an einer Regelschule zu ermöglichen, rassistischen Narrativen entgegenzutreten und Jugend- und Wohlfahrtsverbände vor politisch motivierten Angriffen zu schützen.

