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Foto: fstop123/iStock

Schwerpunkt

Jung und engagiert

Junge Menschen engagieren sich so stark wie nie zuvor – in Vereinen, Projekten oder digitalen Räumen. Sie übernehmen Verantwortung, gestalten Gesellschaft und suchen nach Sinn und Wirksamkeit. Doch freiwilliges Engagement ist nicht für alle gleich zugänglich: soziale Herkunft, Bildung und Strukturen setzen Grenzen. Dr. Lisa Hasenbein und Prof. Dr. Sabine Walper beleuchten, wie vielfältig jugendliches Engagement heute ist, welche Hürden bestehen – und was getan werden kann, um es nachhaltig zu stärken.

Ehrenamtliches Engagement junger Menschen ist eine zentrale Ressource für das gesellschaftliche Zusammenleben. Jugendliche und junge Erwachsene übernehmen Verantwortung in Vereinen, Initiativen, sozialen Bewegungen und Projekten, gestalten ihre Lebenswelten aktiv mit und tragen so zur Stärkung der Demokratie und des sozialen Zusammenhalts bei. Der 17. Kinder- und Jugendbericht der Bundesregierung weist darauf hin, dass die heutige Generation junger Menschen in besonderer Weise nach Orientierung und Sicherheit strebt. In unsicheren Zeiten tiefgreifenden gesellschaftlichen Wandels – geprägt von Kriegen, Klimakrise und Digitalisierung – kann freiwilliges Engagement damit auch Ausdruck einer Suche nach Sinn und Einflussmöglichkeiten werden.

Freiwilliges Engagement umfasst nach der Enquete-Kommission zur „Zukunft des bürgerschaftlichen Engagements“ alle Tätigkeiten, die unentgeltlich, freiwillig, gemeinwohlorientiert, gemeinschaftlich und im öffentlichen Raum stattfinden. In Deutschland engagieren sich insgesamt rund 29 Millionen Menschen auf diese Weise – darunter auch viele Jugendliche und junge Erwachsene. Die Shell-Jugendstudie 2024 zeigt: Zwei von fünf Jugendlichen übernehmen regelmäßig Aufgaben für andere oder für die Gesellschaft – etwas mehr als noch 2019. Der Fünfte Deutsche Freiwilligensurvey kommt zu ähnlichen Ergebnissen und zeigt, dass der Anteil der 14- bis 29-Jährigen, die sich freiwillig engagieren, seit 2009 deutlich gewachsen ist und im Vergleich zu älteren Altersgruppen besonders hoch ausfällt. Gleichzeitig machen die Befunde aber auch deutlich, dass das gesellschaftliche Engagement junger Menschen tiefgreifenden Veränderungen unterliegt und stark von sozialer Ungleichheit geprägt wird. 

Wer engagiert sich wofür?

Im Freiwilligensurvey 2019 gab es über 25.000 Angaben zu Tätigkeiten freiwilligen Engagements. Gruppiert man diese, so zeigen sich am stärksten vertreten die klassischen Bereiche Sport und Bewegung, Kultur und Musik sowie das soziale Engagement. Die Jüngeren engagieren sich dabei im Vergleich zu älteren Altersgruppen insbesondere in Sportvereinen, bei der freiwilligen Feuerwehr oder im Rettungsdienst sowie in der außerschulischen Jugend- und Bildungsarbeit.1 

Aus aktuellen Jugendstudien wie der Shell- und der SINUS-Jugendstudie 2024 wird deutlich, dass junge Menschen die Bereiche für ihr Engagement auch im Lichte aktueller gesellschaftlicher Herausforderungen wählen. Viele Jugendliche zeigen sich besorgt über Krieg in Europa, wirtschaftliche Unsicherheiten, den Klimawandel und Umweltzerstörung. Auch Themen wie Ausgrenzung, Diskriminierung und zunehmende gesellschaftliche Spannungen beschäftigen sie. Diese Vielfalt an Problemlagen spiegelt sich in den Bereichen wider, für die sich 12- bis 25-Jährige engagieren: Neben der Gestaltung von Freizeitangeboten für Kinder und Jugendliche stehen häufig Umwelt- und Tierschutz, die Unterstützung hilfsbedürftiger oder marginalisierter Menschen sowie das Zusammenleben im eigenen Wohnumfeld im Mittelpunkt.

Die Zugänge zum Engagement sind dabei ebenso vielfältig wie die Themen selbst. Häufig spielen Nähe und persönliche Betroffenheit eine Rolle: Wer Missstände direkt erlebt oder in seinem Umfeld sieht – und die Freiräume für persönliches Engagement hat –, wird eher aktiv. Dass biografische Erfahrungen und gesellschaftliche Positionen entscheidend sein können, zeigen etwa aktuelle Ergebnisse des DJI-Surveys AID:A („Aufwachsen in Deutschland: Alltagswelten“). Besonders junge LSBTIQ+ engagieren sich überdurchschnittlich stark politisch. Eine mögliche Erklärung dafür liegt in der Marginalisierung und Politisierung ihrer Identitäten: Sie macht eine klare gesellschaftskritische Haltung und Selbstpositionierung notwendig, um für soziale und rechtliche Anerkennung der eigenen Lebensweisen einzutreten.

1 Bei der Interpretation solcher Verteilungen ist es wichtig zu bedenken, dass diese nicht nur von den Interessen der Freiwilligen abhängen, sondern ebenso davon, wie viele Organisationen dort aktiv sind und wie stark die Nachfrage nach Unterstützung in diesem Feld ist.

Wer engagiert sich wie? Neue Formen des Engagements

Die klassischen Orte des Engagements wie Sportvereine, kirchliche Organisationen oder kulturelle Vereine spielen zwar weiterhin eine große Rolle, werden aber zunehmend durch projektförmige, digitale und informelle Engagementformen ergänzt – und zum Teil auch ersetzt. Die Shell- und SINUS-Jugendstudien machen deutlich, dass sich Jugendliche zunehmend durch persönliche Aktivitäten außerhalb organisatorischer Strukturen engagieren – etwa in informelleren Zusammenhängen wie selbstorganisierten Projektgruppen. 

Damit eröffnen sich neue Chancen: Jugendliche können zeitlich flexibel und themenbezogen aktiv werden, sei es durch temporäre Aktionen oder Engagement in digitalen Räumen. Jugendliches Engagement zeigt sich damit in einem breiten Spektrum, das von niedrigschwelligen „tiny acts of participation“ wie dem Teilen von Inhalten in sozialen Medien oder der Teilnahme an einer Unterschriftenaktion bis hin zu langfristigem Engagement in stärker institutionalisierten Kontexten reicht. Anhand der AID:A-Daten konnte bezogen auf politisches Engagement gezeigt werden, dass besonders die leicht zugänglichen Formate von vielen jungen Menschen genutzt werden – gerade, weil sie mit wenig Aufwand in den Alltag integrierbar sind. 

Neben kurzfristigen und informellen Beteiligungen gibt es auch Engagement, das auf mehr Verbindlichkeit und längere Zeiträume angelegt ist. Ein Beispiel dafür sind die Freiwilligendienste: Sie bieten jungen Menschen Zeit und Raum zur Orientierung und werden im 17. Kinder- und Jugendbericht als wichtige Brücke für langfristiges Engagement hervorgehoben. Viele Jugendliche nehmen Freiwilligendienste zwar als bekannte Option wahr, entscheiden sich aber aufgrund finanzieller Belastungen oder fehlender Unterstützung im Umfeld dagegen. Damit Freiwilligendienste attraktiv bleiben, müssen Zugänge erleichtert, finanzielle Hürden abgebaut und die erworbenen Kompetenzen stärker anerkannt werden. 

Warum engagieren? Der gesellschaftliche und persönliche Gewinn

Die Motive junger Menschen für Engagement sind vielfältig. Sie reichen vom Spaß am Engagement, dem Wunsch nach sozialer Vernetzung sowie dem Bedürfnis, anderen zu helfen, über die Möglichkeit, Anerkennung zu erfahren, bis hin zu dem Ziel, persönliche Kompetenzen zu entwickeln. Altruistische Motive wie Hilfsbereitschaft oder Gemeinwohlorientierung spielen zwar eine Rolle, entfalten ihre Wirkung jedoch meist erst im Zusammenspiel mit anderen Eigenschaften und Umständen. 

Gerade im Bereich des (gesellschafts-)politischen Engagements und der politischen Partizipation spielt die Erfahrung von (politischer) Selbstwirksamkeit eine große Rolle: Junge Menschen möchten erleben, dass ihre Stimme zählt und ihr Handeln einen Unterschied macht. Altruistische Motive wie soziale Verantwortung und eine starke Bereitschaft für soziale Gerechtigkeit einzustehen, sind oft der Schrittmacher für ein längerfristiges, nachhaltigeres und produktiveres Engagement, das auch mit einem Vorteil für die mentale Gesundheit einhergeht. Gleichzeitig sind auch soziale und emotionale Kompetenzen und Persönlichkeitsmerkmale wie Durchhaltevermögen wichtige Voraussetzungen dafür, dass junge Menschen sich längerfristig engagieren.

Insgesamt hat sich gesellschaftliches Engagement junger Menschen in vielfacher Hinsicht als vorteilhaft erwiesen: für die Persönlichkeitsentwicklung, mentale Gesundheit, eine positive Identitätsentwicklung, die Erfahrung sozialer Zugehörigkeit und Unterstützung sowie für größeres soziales Vertrauen. Solche Vorteile zeigen sich nicht nur bei sozioökonomisch privilegierteren Jugendlichen, die sich häufiger unter den engagierten jungen Menschen finden, sondern auch bei Jugendlichen mit weniger hoher formaler Bildung, die sich gesellschaftlich engagieren. 

Foto: peopleimages/iStock

Hürden für freiwilliges Engagement

Damit ist schon ein wesentlicher Faktor angesprochen, der über ein freiwilliges Engagement junger Menschen mitentscheidet: die Bildung und soziale Herkunft. Viele relevante Faktoren kommen hier zusammen: Geringe sozio-ökonomische Ressourcen der Familie entwickeln oft einen stärkeren Druck, möglichst frühzeitig zum Haushaltseinkommen beizutragen oder eigene Ausgaben bestreiten zu können. Der oft frühere Einstieg in die berufliche Bildung bindet Zeit, die für ehrenamtliches Engagement dann nicht mehr zur Verfügung steht. Vielleicht sind auch das Selbstvertrauen und spezifisch hilfreiche Kenntnisse und Fertigkeiten weniger ausgebildet oder es fehlt der Kontakt zu entsprechenden Möglichkeiten, sich gesellschaftlich zu engagieren. 

Die Unterschiede zwischen den Bildungsgruppen haben im Zeitverlauf sogar zugenommen, da vor allem Menschen mit höherer Bildung – aber auch Schüler*innen – heute häufiger engagiert sind als in der Vergangenheit. Unterschiede je nach Migrationshintergrund halten sich beharrlich, wobei innerhalb der Zugewanderten die Unterschiede je nach erreichter deutscher Staatsangehörigkeit zugenommen haben: Wer als Zugewanderte*r die deutsche Staatsangehörigkeit erlangt hat, ist heute häufiger engagiert als noch 2014, während für Zugewanderte ohne deutsche Staatsangehörigkeit das Gegenteil gilt. Demgegenüber haben sich Geschlechtsunterschiede nach Befunden des Freiwilligensurveys mittlerweile nivelliert. Auch der Unterschied zwischen Ost- und Westdeutschland hat sich verringert, da das gesellschaftliche Engagement vor allem in Ostdeutschland deutlich zugelegt hat und nur noch knapp hinter dem Engagement in Westdeutschland liegt. 

Insgesamt wird deutlich, dass oftmals strukturelle, habituelle und institutionelle Faktoren die entscheidenden Barrieren darstellen. Strukturelle Hindernisse ergeben sich aus zeitlichen Verpflichtungen durch Schule, Ausbildung oder Arbeit sowie aus finanziellen Belastungen wie Fahrtkosten oder Mitgliedsbeiträgen. Auch die Daten des AID:A-Surveys 2023 zeigen: Materielle Deprivation ist mit weniger Teilhabemöglichkeiten verbunden – unter anderem in Vereinen, die wiederum einen wesentlichen Zugang für freiwilliges und ehrenamtliches Engagement in diesen Bereichen darstellen. Kulturelle und habituelle Hürden entstehen dadurch, dass Engagement in manchen Familien und Milieus als selbstverständlich gilt, in anderen jedoch kaum präsent ist. Für Jugendliche aus nicht-engagementaffinen Kontexten wirken Vereine oder Organisationen oft fremd oder abschreckend. Institutionelle Barrieren schließlich ergeben sich aus bürokratischen Anforderungen oder einer fehlenden Beteiligung auf Augenhöhe. 

Der Vierte Engagementbericht spricht in diesem Zusammenhang von insgesamt 13 „Schwellen“, die sich aus biografischen Faktoren, sozialer Ungleichheit, rechtlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen sowie gesellschaftlichen Entwicklungen ergeben und den Zugang zum Engagement erschweren können. Auch digitale Ungleichheiten werden thematisiert: Wer nicht über eine stabile technische Ausstattung und Kompetenzen verfügt, kann an neuen digitalen Formen des Engagements nicht gleichwertig teilnehmen. Selbst an profanen Zugangswegen wie fehlenden Transportmöglichkeiten im Nahverkehr kann Engagement scheitern. Und nicht zuletzt kommt es darauf an, in welchem Maß der Freiraum und die erforderlichen Ressourcen für Mitbestimmung verfügbar gemacht werden. Aus Sicht der Befragten der u_count Studie der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung ist dies ein maßgebliches Problem: „Junge Menschen werden in ihrem Engagement häufig belächelt und von Erwachsenen bevormundet“. 

Wie sich freiwilliges Engagement stärken lässt

Insgesamt ergibt sich aus den Befunden ein ambivalentes Bild: Engagement junger Menschen ist präsent, lebendig und vielfältig, zugleich aber durch ungleiche Zugangschancen geprägt. Für eine kinder- und jugendgerechte Engagementförderung gilt es daher, strukturelle und habituelle Barrieren abzubauen, niedrigschwellige und flexible Zugänge auszubauen und Anerkennungssysteme zu stärken. Es gilt Engagement nicht nur als Ressource für die Gesellschaft, sondern auch als Ressource für die persönliche Entwicklung, Resilienz und Selbstwirksamkeit von Kindern und Jugendlichen zu verstehen und zu nutzen. 

Der 17. Kinder- und Jugendbericht macht deutlich: Damit freiwilliges Engagement junger Menschen wachsen kann, reicht es nicht aus, Beteiligungsmöglichkeiten nur formal bereitzustellen. Es braucht verlässliche Strukturen, die gut finanziert und diversitätssensibel gestaltet sind, damit wirklich alle Jugendlichen Zugang haben. Insbesondere sozial benachteiligte Jugendliche gilt es zu ermutigen und aktiv einzuladen, sich sozial und gesellschaftlich zu engagieren. Da Gleichaltrige und Aktivitäten in der Freundesgruppe oft ein Türöffner im Zugang zu Möglichkeiten des Engagements sind, bietet es sich an, auch aus dem schulischen Kontext heraus unterschiedliche Aktivitäten im Sinne eines „Service Learning“ anzubieten. Dabei kommt es entscheidend darauf an, jungen Menschen Vertrauen entgegenzubringen, ihre Anliegen ernsthaft in Entscheidungen einzubeziehen und ihnen echte Verantwortung zu übertragen. Freiwilliges Engagement wird gestärkt, wenn Unterstützung und Anerkennung Hand in Hand gehen und junge Menschen als gleichberechtigte Partner anerkannt werden.

Calmbach, M./Flaig, B./Gaber, R./Gensheimer, T./Möller-Slawinski, H./Schleer, C./Wisniewski, N. (2024): Wie ticken Jugendliche? Lebenswelten von Jugendlichen im Alter von 14 bis 17 Jahren in Deutschland. Bonn.

Carey, R. L./Akiva, T./Abdellatif, H./Daughtry, K. A. (2021). ‘And school won’t teach me that!’Urban youth activism programs as transformative sites for critical adolescent learning. Journal of Youth Studies, 24(7), 941-960.

Deutscher Bundestag (2002): Bericht der Enquete-Kommission „Zukunft des Bürgerschaftlichen Engagements“. Bürgerschaftliches Engagement: auf dem Weg in eine zukunftsfähige Bürgergesellschaft. BT-Drucksache 14/8900. Berlin.

Deutscher Bundestag (2024a): 17. Kinder- und Jugendbericht Bericht über die Lage junger Menschen und die Bestrebungen und Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe. BT-Drucksache 20/12900. Berlin.

Deutscher Bundestag (2024b): Vierter Engagementbericht. Zugangschancen zum freiwilligen Engagement. BT-Drucksache 20/14120. Berlin.

Deutsches Jugendinstitut e.V. (2024): AID:A 2023 Blitzlichter. Zentrale Befunde des DJI-Surveys zum Aufwachsen in Deutschland. Bielefeld.

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Schneekloth, U./Albert, M. (2024): Jugend und Politik. In: Shell Deutschland GmbH (Hrsg.): 19. Shell Jugendstudie – Jugend 2024. Pragmatisch zwischen Verdrossenheit und gelebter Vielfalt. Weinheim, S. 43–100.

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Weigelt, I./Kuger, S. (2025): Politisch zwischen Klick und Commitment: Wie junge Menschen Gesellschaft gestalten und sich positionieren. Ergebnisse aus der AID:A-Studie (Aufwachsen in Deutschland: Alltagswelten) 2023. In: Dreizehn – Zeitschrift für Jugendsozialarbeit, 18(33), S. 20–26.

Foto: Fabian Vogl

Über die Autorinnen


Dr. Lisa Hasenbein ist Psychologin und leitet die Fachgruppe „Lebenslagen und Lebensführung Jugendlicher“ am Deutschen Jugendinstitut (DJI).

hasenbein@dji.de


Foto: Stefan Obermeier


Prof. Dr. Sabine Walper ist Psychologin und ehem. Direktorin des Deutschen Jugendinstituts (DJI) mit Professur (i.R.) an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU).

walper@dji.de


Ausgabe 25-4

Schwerpunkt

Jugendliches Engagement

Politik und Praxis

Kinder- und Jugendpolitik

Kinderschutz vor Ort

Impressum

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