Aus dem Bundesverband
Erfolgreicher Auftritt
Kinderschutzbund beim Deutschen Kinder- und Jugendhilfetag
Vom 13. bis 15. Mai fand in Leipzig der 18. Deutsche Kinder- und Jugendhilfetag (DJHT) unter dem Motto „Weil es ums Ganze geht: Demokratie und Teilhabe verwirklichen!“ statt. Der DJHT, Deutschlands größter Fachkongress mit Messe zur Kinder- und Jugendhilfe, bringt alle vier Jahre Fachleute, Politiker, Träger und Interessierte zusammen.
Auch der Kinderschutzbund war dabei – mit eigenen Beiträgen im Kongress und einem Messestand, den der Landesverband Sachsen in Zusammenarbeit mit Nummer gegen Kummer und der BAG der Kinderschutzzentren organisierte. Ein besonderer Dank gilt dem Landesverband Sachsen für die gute Vorbereitung. Der Stand diente nicht nur als Treffpunkt, sondern informierte mit fachlichen Talk-Runden über viele Themen und die Arbeit der beteiligten Organisationen. Mit 30.000 Besuchern war der DJHT gut besucht und für den Kinderschutzbund ein bedeutender und erfolgreicher Termin.


Neue Publikationen
Grundsatzprogramm in einfacher Sprache
Die Kurzfassung des Kinder- und jugendpolitischen Grundsatzprogrammes enthält die wichtigsten Aspekte des Kinder- und jugendpolitischen Grundsatzprogrammes und ist jetzt auch in einfacher Sprache digital erhältlich. Sie kann heruntergeladen werden unter:
kinderschutzbund.de/publikationen
Gemeinsam den Familienalltag meistern
Das Zusammenleben mit Kindern kann sehr schön sein und viel Spaß machen. Kinder zu erziehen, kostet aber auch Zeit und Kraft und ist manchmal anstrengend. Die neue Broschüre „Gemeinsam den Familienalltag meistern: Erziehen ohne Gewalt“ unterstützt Eltern darin, Kinder respektvoll und gewaltfrei zu erziehen. Sie ersetzt die Broschüre „Kinder brauchen…“. Die neue Broschüre kann in gedruckter Form im Extranet bestellt oder herunterladen geladen werden unter:
kinderschutzbund.de/publikationen

Digitale Fachtage
Kinder und Smartphones – kompetent begleiten statt verbieten
Wann ist ein Kind alt genug, um ein eigenes Smartphone zu bekommen? Und was gibt es neben dem Mindestalter noch zu beachten? Wie begleitet man sein Kind im Umgang mit dem Gerät? Um diese und viele weitere Fragen ging es in einer digitalen Fachveranstaltung für den Kinderschutzbund am 11. März, die Verena Alhäuser vom Landesverband Rheinland-Pfalz und Elena Frense, Fachreferentin für Medien und Digitales im Bundesverband, leiteten. Dort wurde auch das Haltungspapier „Bildung und Begleitung vor Verboten und Kontrolle“ des Bundesverbandes zum Mindestalter für Smartphones vorgestellt. Diskutiert wurden Teilhabechancen von Kindern durch digitale Zugänge und damit verbundene Risiken.
Bei allen Fragen rund um das erste Smartphone ist zentral, dass Eltern die Mediennutzung und damit verbunden die Medienkompetenzentwicklung ihrer Kinder begleiten. Ein generelles Smartphone-Verbot ist aus Sicht des Kinderschutzbundes dagegen nicht zielführend.
In der Veranstaltung wurden Tipps für technische Schutzeinstellungen gegeben und hilfreiche Informationsseiten für Eltern und Fachkräfte genannt. An der Fachveranstaltung nahmen 54 Personen teil.
Das Haltungspapier finden Sie unter:
kinderschutzbund.de
Fachberatungsstellen im Kontext der Gewalt gegen Kinder und Jugendliche
Der Kinderschutzbund beheimatet in seinen Strukturen zahlreiche Beratungsangebote. Zu den Fachberatungsstellen im Kontext der Gewalt gegen Kinder und Jugendliche zählen auch die Kinderschutzzentren oder Kinderschutzdienste. Die vielfältigen fachlichen Entwicklungen der letzten Jahre haben im Jahr 2023 zu einem Beschluss der Mitgliederversammlung über Mindeststandards im Kinderschutzbund geführt.
Auf einem digitalen Fachtag am 1. April, an dem 55 Personen teilnahmen, lieferten Martina Huxoll-von Ahn, fachliche Leitung im Kinderschutzbund Bundesverband und Ralf Slüter vom Kinderschutzbund Landesverband Hamburg Impulse zur Qualität und zu Haltungen in der Beratung. Des Weiteren konnte in begleiteten Austauschforen über unterschiedliche Facetten in der Umsetzungspraxis beraten werden: Sabine Bresche vom Kinderschutzbund Landesverband Berlin leitete den Austausch zu Insofern erfahrenen Fachkräften, Dr. Anja Stiller und Kerstin Rehage vom Kinderschutzbund Landesverband Niedersachsen zur Beratung bei institutionellen Schutzkonzepten und Ralf Slüter vertiefte die Impulse zur Haltung für den Hilfeorientierten Kinderschutz.

Für ein Aufwachsen ohne Diskriminierung und Rassismus
In diskriminierenden Kontexten erfahren Kinder Gewalt in ihrem Aufwachsen und werden oft nachhaltig davon geprägt. Um dem entgegenzuwirken, trafen sich Ehren- und Hauptamtliche des Kinderschutzbundes am 28. April zu einem digitalen Fachtag. Nach einem eindrücklichen Bericht von Stephan Kees vom Verband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt, ging es in einem Workshop der Trainerin Dina Musharbash um Alltagsrassismus.
Die interkulturelle Arbeit des Kinderschutzbundes Augsburg wurde vorgestellt von Hamdiye Cakmak, Leiterin des Bereiches Stadtteilmütter. Luisa Hoffmann, Geschäftsführerin des Ortsverbands Aachen, erzählte wie diskriminierungs- und rassismussensibles Handeln dort verankert wird. Abgerundet wurde der Fachtag durch Austauschrunden, in denen die Teilnehmenden rege diskutierten und Anknüpfungspunkte für die eigene Arbeit identifizierten. Den Fachtag begleiteten Konstanze Butenuth und Rebekka Schuppert, Fachreferentinnen für Kinderschutz beim Bundesverband.
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